Sinterformteile
Durch
die gezielte Auswahl der Metallpulver können Endprodukteigenschaften
genau erreicht werden. Komplizierte Formen werden ohne teure
Nachbearbeitung in einem Pressschritt mit engen Toleranzen erreicht.
Durch Kalibrieren (Nachpressen) wird das Toleranzfeld noch genauer. Eine
mechanische, chemische oder thermische Nachbearbeitung ist ebenfalls
möglich. Werkstoffe
Die Werksoffe für Sinterformteile sind in Ihren Eigenschaften und Bezeichnungen im Werkstoffdatenblatt nach DIN 30910 - Teil 4 genormt (siehe PDF). Die
Sinterwerkstoffe sind in verschiedene Klassen eingeteilt, die durch
Buchstaben gekennzeichnet sind; das Kriterium für die Klassifizierung
ist hierbei die Porosität, ausgedrückt durch das Verhältnis von
Material- zu Gesamtvolumen des Sinterteiles. Jede Werkstoffklasse eignet
sich auf Grund seiner Eigenschaften ganz besonders für bestimmte
Einatzbereiche. Vorteile der Sintertechnik
Sinterformteile weisen eine hohe
Massgenauigkeit auch bei komplexen Geometrien auf und lassen sich auch
bei grossen Stückzahlen in einer hohen Folgegenauigkeit ohne
Spanabhebung herstellen. - Keine zusätzliche Bearbeitung
- Hohe Genauigkeit bei grossen Stückzahlen
- Gewichtseinsparung von 10 - 15 % gegenüber Vollmaterial
- Ausnützung der Porosität für die Selbstschmierung
- Grosse Auswahl an Werkstoffen
- Keine Bearbeitungsabfälle
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